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Über uns - Freiwillige Feuerwehr Eschenbach

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Freiwillige Feuerwehr Eschenbach

Unsere Geschichte

Von der Pflichtfeuerwehr zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Eschenbach.


1898

Wie in allen anderen Nachbarortschaften, unterstanden auch die Einwohner in Eschenbach laut Gesetz der Aufgabe in der Pflichtfeuerwehr nachzukommen. Diese Pflichtfeuerwehren wurden laut Gesetz von der Gemeinde-behörde festgelegt und dessen Kommandanten durch diese Verwaltung ernannt. Im Unterschied zur Pflichtfeuerwehr war es der Freiwilligen Feuerwehr selbst überlassen seine innere Abwicklung und Durchführung selbst zu bestimmen, doch immer mit der Gewährleistung zur Erfüllung des Feuerschutzes. Gründungsversammlung vom 10.12.1898 Das Gründungsprotokoll wird hier in der Originalfassung wiedergegeben.


Nachdem gelegentlich der Prüfung der neuen Feuerwehrspritze der Bezirksvertreter Herr Kugler, den hiesigen Feuerwehrpflichtigen die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr nahe gelegt hatte, versammelten sich dieselben heute im hiesigen Wirtslokale um die Gründung eines solchen ernstlich in die Hand zu nehmen. Die Versammlung war zahlreich besucht. Bürgermeister Eitel eröffnete die Versammlung und rekapitulierte zunächst nochmals die Verhandlungen die in dieser Sache geschahen und forderte die Anwesenden zum Schluß auf, eine freiwillige Feuerwehr Eschenbach zu gründen.


Nach längerer Beratung, nach dem das "Für und Wider" eingehend durchgesprochen war, erklären sich die Unterzeichneten durch eigenhändige Unterschrift zum Beitritt einer freiwilligen Feuerwehr bereit.


Eitel Bürgermeister, Körber, Pröll, Scherzer, Hegendörfer, Hußnätter, Lorenz Eitel, Bachmeier, Schönleben, Meierhöfer, Kräutlein, Berger, Haßelbacher jun., Thomaser jun., Probst, Hasselbacher Wirt. Nachdem 16 Mann unterzeichnet haben, ist eine freiwillige Feuerwehr gegründet. Die unterzeichneten beschließen.


Die Gründungsliste liegt 8 Tage von heute an bei dem mit unterzeichneten Kommandanten der Pflichtfeuerwehr öffentlich zur weiteren Einzeichnung auf. Hierauf erfolgt in einer einzuberufenden Versammlung die Wahl der Vorstandschaft und die Anmeldung an geeigneter Stell. Einberufung der Versammlung und etwaige Arbeiten bis zur definitiven Vorstandswahl übernimmt der Bürgermeister. vorgelesen u. unterschrieben.


Für die Anwesenden Körber, Pröll, Hegendörfer, Hußnätter, Bachmeier Nachträglich erklären ihren Beitritt zur freiw. Feuerwehr Eschenbach durch eigenhändige Unterschrift. Billmann, Pröll, Zeilinger jun., Weigel, Gg. Pröll, Joh. Billmann, Redlingshöfer, Joh. Probst, Michael Röll, Gg. Krauß, Mich. Göß, Friedr. Göß, Gg. Raff, Konr. Hegendörfer. Bestätigt Eschenbach 19. Dezember 1898 Der Vorstand Eitel Versammlung vom 18. Dezember 1898


Nachdem sich in einer internen am 10. des Monats durch den Bürgermeister Eitel einberufenen Versammlung die hiesigen Feuerwehr gebildet hat und sich 16 Mann sofort angemeldet hatten, wurde in der heutigen Sitzung derselben beschlossen was folgt.


Die Einzeichnungsliste lag bis heute auf und es haben sich weitere 14 Mann gemeldet, die mit als Gründer aufgenommen wurden. Die noch fehlenden Feuerwehrmänner sollen in Balde ihren Beitritt anmelden, aufgenommen werden auch solche der beiden Ortschaften Altziegenrück und Unterulsenbach.


Hierauf schritt man zur Wahl der Vorstandschaft. Durch Zuruf wurden einstimmig gewählt.


Bürgermeister Eitel Vorstand Lehrer Bachmeier Schriftführer Fr. Hasslbacher Kassier Durch Stimmzettel. Veit Hußnätter Kommandant mit 26 von 28 Stimmen Georg Körber Adjutant mit 23 Stimmen Gerorg Pröll Zeugwart 26 Stimmen Durch Zuruf Ludwig Hegendörfer Führer der neuen Spritze Johann Billmann Führer der alten Spritze. Michael Göß Führer der Steiger Michael Pröll Führer der Ordnungsmänner.


Nachdem bereits verschiedene Offerten für Stoffmuster eingetroffen sind, sollen die Stofflieferanten veranlaßt werden Muster und Preisangabe bei den Vorstand zu hinterlegen. Die Vorstandschaft wird in ihrer nächsten Sitzung über Zuschlag Beschlußfassung. Die Anfertigung der Röcke wird Georg Pfeffer übertragen und soll die Vorstandschaft das nötige veranlassen. Wie bei der Tuchlieferung soll auf den übrigen Ausrüstungsgegenständen die einlaufenden Musterpreisangebote abgewartet werden.


Als Hornist meldeten sich freiwillig Probst, Hasselbacher und Thomaser; dieselben sollen sich bei einem Hornisten in Markt Erlbach die nötigen Signale erlernen. Etwaige Unterrichtskosten übernimmt die Feuerwehrkasse.


Die Kosten für Fertigung der Röcke und Mützen übernehmen die Besitzer selbst, die Röcke bleiben Eigentum der Feuerwehr. Die selbstangeschaften Mützen behalten die Eigentümer, doch sollen sie nur im Dienst getragen werden. Eine Ausnahme im Bezug auf Bezahlung der Röcke und Anschaffung der Mützen werden gemacht bei Dienstboten bzw. bei dem nicht ständig hier wohnenden, hier übernimmt die Feuerwehr Eigentum der Mützen.


Die Vorstandsmitglieder unterzeichnen zum Schluss das Protokoll und erklären sich dadurch zur Annahme der Wahl bereit g.u. Eitel, Hussnätter, Körber, Hegendörfer Ludwig, Georg Pröll, Göß, Friedrich Pröll, Johann Billmann.


Bachmeier

Schriftführer

Versammlung vom 29.12.1898


Die Versammlung beschloß die Ausrüstungsgegenstände bei Ludwig Bayreuth zu bestellen, dies waren 7 Helme, / 7 Steiggute, 1 Seil und 2 Beile mit Lochtaschen.


1899

Die Jacken der Mannschaften fertigte Georg Pfeffer und Johann Bernbacher, die Kosten pro Jacke 2 Mark 80 Pfg wurden aus der FFW - Kasse bezahlt. Für die Mehrkosten von gesonderten Knöpfen mußte jeder selbst aufkommen. Es wurden 48 Meter Stoff zum Preis von 3,20 Mark / m. benötigt. Kommandant Hußenätter stellte der FFW 100 Mark und Adjutant Körber 300 Mark zu je 3,5% Zins zur Verfügung und bekamen hierfür einen Schuldschein. In einen Schreiben des Landesverbandes wurde die Anmeldung der FFW Eschenbach bestätigt, sowohl auch die Gründung einer Ortsgruppe zum Sterbekassenverein. Weitere Anschaffungen wurden beschlossen:


4 Dachleitern a 2,5 m 2 S-Hacken


An die Ortsgemeinde wurde der Antrag gestellt, wenigstens 20m Druckschläuche anzuschaffen. Durch weitere Ausgaben wurden noch zusätzlich 300 Mark benötigt. Adjutant Körber stellte ein Darlehen von 350 Mark zu Verfügung. Am 11.09.1899 brannte das Wohnhaus des Zimmeres Scherzer nieder. Danach wurde bemängelt, daß die beiden Spritzen bzw. Schlauchleitungen nicht ausreichend waren. Es wurden deshalb weitere 200 m Schlauchleitung zum Preis von 195,20 Mark angeschafft.


1900

Als Vertreter zum Bezirksfeuerwehrtag wurde Ludwig Hegendörfer gewählt.


1901

Eine Vorrichtung zur Schlauchtrocknung wurde am Haus Gg. Pröll angebracht. Die 3 Gruppenführer erhielten zur Inspizierung neue Laternen.


1902

Der jährliche Vereinsball fand wegen der Belegung der Ortschaft mit Bahnarbeitern erst im Herbst statt. Zum Feuerwehrball wurden die Feuerwehren von Siedelbach, Adelsdorf und Markt Erlbach eingeladen. Das Tanzgeld für Auswärtige betrugt 1 Mark.


1903

Aufgrund eines Löscheinsatzes in Wilhermsdorf wurde vom Kommandanten folgendes festgelegt: Das Kommando bei Brandfällen wie auch bei Übungen hat einzig und allein der Kommandant oder dessen Stellvertreter. Bei auswärtigen Bränden ist auszurücken, wenn für die eigene Ortschaft keine Brandgefahr besteht. Bei Gewitter wird nur die kleine Maschine nach auswärts gegeben. Bei Feueralarm haben die Mannschaften die Verpflichtung am Feuerwehrhaus zu erscheinen, wobei die junge Mannschaft im allgemeinen nach auswärts ausrückt, aber nicht mehr als die Hälfte die Ortschaft verläßt.


1904

Die bestehenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Kommandant Hussnätter apellierte sich mit mehr Eifer an den Übungen zu beteiligen. Als über dem Antrag der Abschaffung der Monatsbeiträge eine längere Debatte entbrannte, wurden diese abgeschafft.


1905

Durch den Wegzug des Bürgermeisters Eitel wurde dessen Nachfolger, Bürgermeister Körber, zum Vorstand gewählt. Es wurde beschlossen: Bei Brandfällen wird für auswärtige Feuerwehrleute an Sachen und Geld nichts mehr bezahlt, dies gilt auch für die hiesigen Kameraden, bei auswärtigen Bränden. Für dieses ersparte Geld werden Monturen angeschafft.


1906

Der Lehrer Bachmeier legte sein Amt als Schriftführer wegen Fortzug nieder. Sein Nachfolger wurde Philipp Pfeffer.


1907

Veit Hussnätter legte sein Kommandantenamt nieder. Als sein Nachfolger wurde Leonhard Meyerhöfer gewählt, der auch gleichzeitig das Amt des Vorstandes übernahm.


1908

Am 16.Februar 1908 wurde wieder ein Feuerwehrball abgehalten. Dazu wurde beschlossen, daß hierzu 20 Mark aus der Kasse bereitgestellt werden. Der fehlende Betrag mußte von den tanzenden Mitgliedern draufgezahlt werden. Eingeladen wurden die Feuerwehren von Adelsdorf, Siedelbach, Markt Erlbach und der Verein Eintracht Altziegenrück.


1909

Aus der Statistik des "Bayerischen Landes-Feuerwehr-Verbandes" diesen Jahres ist nachzulesen, daß die Freiwillige Feuerwehr Eschenbach bei einer Gesamteinwohnerzahl von 330 Bürgern über 34 Wehrmänner und über Schlauchmaterial von 205 Metern verfügte.


1910

Nachdem sich verschiedene Wehrmänner weigerten, die Monatsbeiträge zu zahlen, wurden diese bis auf weiteres abgeschafft.


1911

Für 50 Mark wurden 30 Meter Schlauch angeschafft. Der Verein Der FFW Eschenbach beteiligte sich an den Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag Ihrer Kgl. Hoheit des Prinzregenten in Markt Erlbach.


1913

Die FFW war an den Löscharbeiten bei einem Brand in Markt Erlbach am 1.Mai 1913 beteiligt.


1916

Von den 36 Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr waren 21 Männer an die Front eingezogen.


1919

Folgende Kameraden mußten während des Krieges Ihr Leben lassen: Johann Berger, Georg Kronester, Georg Pröll, Lorenz Eitel und Georg Ruff. Georg Hußnätter und Kaspar Göß wurden vermißt.


1921

Nachdem das Geld für neue Schläuche fehlte, wurde ein halber Quadratmeter Schlauchpflaster für 60 Mark bestellt.


1925

Michael Göß legte sein Amt als Adjudant aus Altersgründen nieder. Neuer Adjudant wurde Georg Billmann. Nach längerer Pause wurde wieder ein Feuerwehrball abgehalten. Einführung der Feuerschutzabgabe: Jeder Feuerwehrpflichtige mußte bis zum 40. Lebensjahr ausrücken. Sofern es seine Verhältnisse zuliesen, konnte er sich bis zum 60. Lebensjahr als passives Mitglied geführt werden. Hierbei waren von 40.-50. Lebesjahr drei Reichsmark und vom 50.-60. Lebensjahr zwei Reichsmark zu entrichten.


1931

Zum neuen Kommandanten wurde Peter Hegendörfer gewählt. Den bisherigen Kommandant Meyerhöfer ernannte man zum Ehrenkommandant.


1933

Um die Kassenverhältnisse aufzubessern, beschloß man, pro Haushaltung 1 Mark Jahresbeitrag einzufordern.


1934

Zum neuen Vorstand wurde Leonhard Meyerhöfer gewählt. Philipp Pfeffer wurde wieder als Kassier und Schriftführer in seinem Amt bestätigt.


1936

Die freiwillige Feuerwehr Unterulsenbach wurde der FFW Eschenbach angegliedert und zukünftig als Abteilung Unterulsenbach geführt. Die Gemeinde Eschenbach wurde jedoch aufgefordert, die Kosten für eine Uniformierung dieser Abteilung zu tragen. Die Wehr um 1938. Im Hintergrund das alte FW-Haus


1937

Die gesamte Führung der Feuerwehr wurde dem Kommandanten übertragen. Somit fiel die Stelle des Vorstandes weg.


1940

Alle Wehrmänner mußten einen Treueeid auf den Führer und ihrer Dienstpflicht mit Schwur und Unterschrift ablegen. Der Kommandant wurde nun mit dem Dienstgrad des Obertruppführers bezeichnet.


1943

Da die meißten Männer des Ortes an der Front waren, übernahmen die Frauen den Dienst bei der Feuerwehr bis Ende des Krieges.


1949

Die erste Mitgliederversammlung nach dem Krieg wurde von dem noch immer amtierenden Kommandanten Peter Hegendörfer am 16.März 1949 im Gasthaus Wick abgehalten. Zum neuen Stellvertreter wurde Georg Meyer-höfer gewählt.


1951

Aus gesundheitlichen Gründen legte Peter Hegendörfer sein Amt am 3.Februar 1951 nieder und wurde von der Versammlung zum Ehrenkommandanten ernannt. Sein Nachfolger als Kommandant und Vorstand wurde Heinrich Hegendörfer. Auch trat Philipp Pfeffer aufgrund seines Alters von seinem Amt zurück. Als neuer Kassier und Schriftführer wurde Hans Göß gewählt. Stefan Kirschbaum wurde der neue Adjudant.


1954

Es wurde der Bau eines Löschwasserbeckens innerhalb der alten Löschwasserstelle beschlossen. Für das Vorhaben standen 2500 DM Zuschuß zur Verfügung. Die restlichen Kosten mußten zur Hälfte von den Hausbesitzern und zur Hälfte von den Grundbesitzern je nach Grundbesitz gedeckt werden.


1958

Bürgermeister Kammerer stimmte dem Vorschlag der FFW zu, 10 Garnituren Kompi-Anzüge anzuschaffen. Zum neuen Kassier und Schriftführer wurde Martin Redlingshöfer gewählt.


1961

Unter der Aufsicht von Kreisbrandinspektor Ziegler und Landrat Frühwald fand am 27.Oktober 1961 eine gemeinsame Nachtübung der Ortsteile Eschenbach und Altziegenrück statt.


1962

Die Wehr rückte zu einem Brand nach Dippoldsberg aus.


1963

Zwei Gruppen der FFW erwarben erstmals das Leistungsabzeichen in Bronze. Diese Männer wurden auch im selben Jahr von der Gemeinde mit neuen Uniformen ausgestattet.


1967

In der Jahreshauptversammlung wurde der Antrag an die Gemeinde gestellt, einen neuen Spritzenanhänger anzuschaffen. Die Wehr wurde zu einem Brand in Markt Erlbach gerufen.


1969

Erneut erwarb eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Bronze.


1971

Heinrich Hegendörfer legte sein Amt nieder. Als neuer Kommandant wurde Fritz Kräutlein und als dessen Stellvertreter Karl-Heinz Ziegler gewählt. Eine Gruppe legte das Leistungsabzeichen in Silber ab, während eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Bronze erwarb.


1973

Fritz Eisenbeiß übernahm das Amt des Kommandanten. Es wurde zum Absturz eines Militärflugzeuges nach Linden ausgerückt, wobei die Wehr jedoch nicht zum Einsatz kam.


1974

Eine Gruppe konnte das Leistungsabzeichen der Stufe III/1 erreichen.


1975

Aus Dank und Anerkennung für seine 20-jährige Dienstzeit als Kommandant wurde Heinrich Hegendörfer zum Ehrenkommandant ernannt. Zum neuen Schriftführer und Kassier wurde Helmut Redlingshöfer bestimmt.


1976

Erstmals legte eine Gruppe der FFW Eschenbach das Leistungsabzeichen in Gold ab. Es waren dies die Kameraden: Rudolf Baumann, Fritz Kräutlein, Georg Wurm, Heinz Hasselbacher, Günter Billmann, Fritz Eisenbeiß, Werner Meyerhöfer, Hans Kirschbaum und Karl-Heinz Ziegler. Desweiteren erhielt eine Gruppe das Leistungsabzeichen in Bronze.


1977

Am 29.Juli entstand im Anwesen der Familie Kräutlein ein Großbrand, zu dem 14 Feuerwehren aus der Umgegend alarmiert wurden, jedoch kamen nicht alle zum Einsatz. Die Scheune und Teile der Stallung fielen dem Feuer zum Opfer. Das Wohngebäude und das meiste Vieh konnten gerettet werden. Nach dem Brand war die Wehr nicht mehr vollens einsatzfähig, da zahlreiches Schlauchmaterial beschädigt wurde und Ersatz erst im darauf folgendem Jahr geliefert wurde.


1978

Eine Gruppe erreichte das Leistungsabzeichen der Stufe Gold-Blau, während eine Gruppe neu hinzugekommener Kameraden die Stufe Bronze erwarben.


1979

Es wurde ein Ausschuß für wichtige Angelegenheiten gebildet. Folgende Mitglieder gehörtem dem Ausschuß an: Fritz Eisenbeiß, Karl-Heinz Ziegler, Willi Treiber, Georg Wurm, Peter Kulla und Fritz Krauß.


1980

18 Feuerwehrmänner legten das Leistungsabzeichen in verschiedenen Stufen (von Bronze bis Gold-Grün) ab.


1981

Die Wehr mußte zu einem Zimmerbrand in Eschenbach ausrücken, wobei die Markt Erlbacher Wehr mit schwerem Atemschutz unterstützte Ein angeblicher Großbrand in Markt Erlbach erwies sich als Fehlalarm. Neue Helme und Schläuche wurden von der Gemeinde bewilligt und beschafft.


1982

Wieder wurden Leistungsprüfungen durch Eschenbacher Wehrmänner bestanden, wobei 7 Mann erstmals die Stufe Gold-Rot erwerben konnten. Neben dem jährlich sattfindendem Feuerwehrball wurde im Herbst erstmals ein Grillfest und eine Weinfahrt organisiert.


1984

Bei einer Neuwahl wurden der bisherige Kommandant, der Stellvertreter und der Kassier in Ihrem Amt bestätigt. Die Wehr wurde zu einem Brandeinsatz nach Markt Erlbach gerufen.


1985

Im September wurde erstmals ein Schlachtfest und im Oktober ein Weinfest für die gesamte Eschenbacher Bevölkerung abgehalten. Eine Gruppe unterzog sich wieder einer Leistungsprüfung für verschiedene Stufen, welche mit Erfolg bestanden wurde.


1986

Eine Gruppe legte die Leistungprüfung für die Stufe Bronze mit Erfolg ab.


1988

Die Planungen zum neuen Feuerwehrhaus waren bereits in vollem Gange. Der stellvertretende Kommandant Karl-Heinz Ziegler legte sein Amt nieder. Bis zur Neuwahl wurde das Amt von Heinz Krauß wargenommen. Zwei Gruppen unterzogen sich einer Leistungsprüfung für diverse Stufen des Leistungsabzeichens. In diesem Jahr bestand die FFW Eschenbach aus 40 aktiven Feuerwehrmännern, die in 4 Löschgruppen gegliedert waren.


1989

Die Wehr rückte zu einem Brand nach Markt Erlbach aus und stand hier in Bereitschaft für die bereits löschende Markt Erlbacher Wehr. Zum stellvertretenden Kommandanten wurde Erwin Heil gewählt.


1990

Bei der Löschung eines Waldbrandes bei Eschenbach wurde die Wehr durch die FFW Neustadt/Aisch und FFW Markt Erlbach unterstützt. Wieder konnte eine Gruppe erfolgreich eine Leistungsprüfung ablegen. Nachdem der Keller durch die Volkstanzgruppe Eschenbach fertiggestellt wurde, konnte die FFW hierauf das neue Feuerwehrhaus in Eigenleistung erstellen.
Am 30.Juni 1990 wurde das Richtfest gefeiert. Nach ca. 1700 erbrachten Arbeitsstunden durch Mitglieder der FFW konnte die Einweihung des neuen Feuerwehrhauses am 10.November 1990 erfolgen.


1991

Bei der Jahrehauptversammlung konnte dem Kameraden Willi Treiber für die massive Mithilfe bei der Organisation und dem Bau des neuen Feuerwehrhauses besonders gedankt werden. Erneut konnten 9 Mann der Wehr ihr Können bei einer Leistungsprüfung unter Beweis stellen. Ab diesem Jahr wurden die Weinfeste der FFW regelmäßig Anfang August mit großem Erfolg veranstaltet.


1992

Aus eigenen Mitteln wurden neue Ausgehuniformen beschafft, während die Gemeinde weitere Einsatzuniformen zur Verfügung stellte. Nach einer weiteren Leistungsprüfung konnten fast ausschließlich die Abzeichen der Stufen Gold bis Gold-Rot an Männer der Wehr überreicht werden. Neubau des Feuerwehrhauses im Jahre 1990


1994

Die Wehr nahm aktiv an der Gestaltung der 850-Jahrfeier von Eschenbach teil. Drei Löschgruppen standen derzeit für die regelmäßigen Übungen zur Verfügung. Es mußte zweimal zu kleineren Einsätzen ausgerückt werden. Eine Leistungsprüfung wurde von einer Gruppe mit Erfolg bestanden.


1995

Nachdem der Kommandant Fritz Eisenbeiß nicht mehr zur Neuwahl antrat, wurde dessen Nachfolger Heinz Krauß. Zum Stellvertreter wurde Harald Eisenbeiß gewählt. Fritz Eisenbeiß wurde zum Ehrenkommandant ernannt. Nach Sturmschäden mußten Keller ausgepumpt werden.


1996

Aus persönlichen Gründen trat Helmut Redlingshöfer als Kassier und Schriftführer zurück. Die Versammlung beschloß im Hinblick auf den zunehmenden Arbeitsaufwand, dieses Amt zu trennen. Als neuer Kassier wurde Lothar Redlingshöfer und als Schriftführer Peter Zürnstein gewählt. Desweiteren wurde ein Festausschuß gewählt: Werner Kube, Heinz Krauß, Harald Eisenbeiß, Fritz Eichler, Erwin Heil, Lothar Redlingshöfer, Manfred Wurm, Walter Zeilinger und Wilhelm Zeilinger. In den Chronikausschuß wurden bestimmt: Hans Arnold, Martin Redlingshöfer, Walter Zeilinger und Peter Zürnstein.


Es wurde beschlossen, eine Vereinssatzung auszuarbeiten, welche in einer außerordentlichen Versammlung am 30. April 1996 eingebracht und darauf hin eine Vereinsvorstandschaft mit folgender Besetzung gewählt wurde:


1.Vorstand: Werner Kube

2.Vorstand: Wilhelm Zeilinger

Schriftführer: Peter Zürnstein

Kassier: Lothar Redlingshöfer.


Weitere Vorstandsmitglieder sind der 1.Kommandant Heinz Krauß 2.Kommandant Harald Eisenbeiß, Erwin Heil, Manfred Wurm und Walter Zeilinger. Bernd Kirschbaum und Georg Zeilinger wurden als Kassenprüfer bestimmt.


1997

Die Anzahl der Löschgruppen konnte auf zwei reduziert werden. Gleichzeitig wurde aber damit begonnen, eine Frauenlöschgruppe aufzubauen. Einsatz bei einem Waldbrand nahe Eschenbach Im Jahre 1990


1998

Der Verein der FW Eschenbach war mittlerweile auf 103 Mitglieder angewachsen.Davon zählte man 35 aktive Wehrmänner und -frauen. Am 25.07.1998 wurde ein Festkommers zum 100jährigen Gründungsfest im Saalbau Wick abgehalten. Am darauf folgendem Wochenende wurden die Feierlichkeiten im und am Bierzelt von Freitag bis Sonntag mit Rockkonzert, Unterhaltungsabend, Festgottesdienst und Schauübungen fortgeführt. Die Schirmherrschaft übernahm Landrat Adolf Schilling. Werner Kube legte in diesem Jahr sein Amt als Vereinsvorstand nieder. Uwe Ehlers gewann die Wahl als Nachfolger im Amt des 1. Vereins-vorstandes. Wilhelm Zeilinger führte das Amt des 2.Vorstandes weiter.


1999

Die FW bestand in diesem Jahr aus 23 Wehrmännern und 4 Wehrfrauen.


2000

Nach Neuwahl übernahmen Erwin Heil als 1. Kommandant und Manfred Wurm als 2. Kommandant die Führung der aktiven Feuerwehr. Die Wehr musste zu 2 Einsätzen in Eschenbach ausrücken. Es wurden eine neue Tragkraftpumpe TS 8/8 sowie neue Einsatzschutz-anzüge "Bayern 2000" angeschafft. Die Anschaffungskosten übernahm der FW-Verein und wurden von der Gemeinde Markt Erlbach bezuschusst.


2001

Die Wehr rückte in diesem Jahr zu mehreren Einsätzen aus, wobei es sich u.A. um einen Waldbrand und die Bergung einer verunglückten Kuh handelte.


2002

Die Neuwahl der Vereinsvorstandschaft ergab folgendes Ergebnis: 1.Vorstand: Peter Zürnstein 2.Vorstand: Werner Wiegel Kassenwart: Lothar Redlingshöfer Schriftführer: Rudolf Eisenkolb Beisitzer: Norbert Wick und Fritz Eichler Revisoren: Georg Zeilinger und Bernd Kirschbaum Erstmals verfügte die FFW Eschenbach über ausgebildete Fahrzeugmaschinisten/Fahrer für den Einsatz mit den LF16 der Stützpunktwehr. Es sind dies Fritz Eichler, Werner Luger und Walter Zeilinger.


2003

Der Verein der FFW zählte in diesem Jahr insgesamt 93 Mitglieder. 23 Frauen und Männer waren aktiv in der Feuerwehr.


2004

Der langjährige Ehrenkommandant Heinrich Hegendörfer verstarb in diesem Jahr. Er war von 1951 bis 1971 Erster Kommandant der Feuerwehr Eschenbach. Am Feuerwehrhaus wurde mit den Arbeiten zum Erweiterungsanbau mit dem neuen Wasseranschluss begonnen.


2005

Fritz Eisenbeiß wurde zum Ehrenkommandant der Feuerwehr ernannt. Der Anbau am Feuerwehrhaus konnte eingeweiht werden. Insgesamt wurden 1025 freiwillige Arbeitsstunden für den Erweiterungsbau geleistet.


2006

Bei der Neuwahl wurden die bisherigen Kommandanten Erwin Heil und Manfred Wurm, die Vereinsvorstände Peter Zürnstein und Werner Wiegel, sowie Kassenwart Lothar Redlingshöfer, Schriftführer Rudi Eisenkolb und die bisherigen Beisitzer in ihren Ämtern bestätigt. Der Kamerad Hans Wehr konnte für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt werden. Es gelang eine Jugendgruppe in die FW zu integrieren, zu der sich bereits 15 freiwillige Jugendliche meldeten. Die Funktion des Jugendwartes wurde Johann Wehr übertragen.


2007

Die Wehr wurde zu einem Kaminbrand in Eschenbach gerufen. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erhielt Hans Wehr.


2008

Für die FW Eschenbach gab es einen Einsatz und mehrere Sicherungswachen. Der jährliche Faschingsball der Feuerwehr und das ebenfalls jährlich stattfindende Weinfest am Brunnen waren wieder sehr große Publikumsmagnete.


2009

Das 111-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Eschenbach wurde mit einem Spanferkelessen zusammen mit der Eschenbacher Bevölkerung gefeiert. Im FW-Haus Eschenbach wurde ein Mannschaftsfahrzeug (14/1) der Stützpunktwehr für die nun parallel erfolgenden Alarmierungen stationiert. Gleichzeitig erhielt die FW erste Funkmeldegeräte. Die Wehr rückte zu 6 Einsätzen und 2 Sicherheitswachen aus.


2010

Die Wehr wurde für 10 Einsätze alarmiert und für 1 Sicherheitswache benötigt. Zum Ende des Jahres bestand die Wehr aus 29 Aktiven.


2011

Die Angehörigen der aktiven Wehr wurden zum Teil bereits mit neuen Einsatzjacken, Mützen und neuen Einsatzstiefeln ausgerüstet. Ein großer Anteil der Kosten wurde über den Verein getragen. Der Verein der FW bestand zum Ende des Jahres aus 110 Mitgliedern inklusive der aktiven Wehrleute und Jugendwehr. Die Wehr wurde zu 8 Einsätzen und 2 Sicherheitswachen benötigt. Das im Oktober stattgefundene Erntedankfest in Eschenbach in Zusammenarbeit aller Ortsvereine dürfte als der Höhepunkt des Jahres angesehen werden.


2012

Bei der stattgefundenen Neuwahl wurden die beiden bisherigen Kommandanten, die beiden Vereinsvorstände, der Schriftführer und die beiden Beisitzer in ihrem Amt bestätigt. Zum neuen Kassenwart wurde Claudia Christgau gewählt. Zusätzlicher Beisitzer ist Johann Wehr. Neben Georg Zeilinger wählte die Versammlung in das Amt der Revisoren Ernst Adler. Zum 2. Jugendwart wurde Sebastian Zeilinger bestimmt. Mit Marco Heil und Sebastian Zeilinger verfügt die Wehr erstmals über ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Das Jahr 2012 wurde durch etliche Einsätze, wie zum Beispiel einem Fahrzeugbrand, Flächenbrand bei Hohenroth und Brand einer Stallung in Kemathen überschattet.